Mittags essen in der City
Sie kommt oft zu kurz und ist trotzdem das Rettungsboot im Arbeitsmeer: die Mittagspause. Wem eine Kantine vorenthalten bleibt und wer kein Freund des Vorkochens ist, muss sich in punkto Auswärtsessen wichtigen Fragen stellen: Worauf habe ich heute Lust? Gesund oder ungesund? Wie viel Zeit bleibt mir? Was ist in meiner Umgebung machbar? Wie viel möchte ich ausgeben? Ein Blick in die Osnabrücker Mittagsfibel soll dabei sowohl praktische Tipps als auch kulinarische Inspiration geben. Guten Appetit!
Bahnhofsvorplatz
Im Advena Hotel Hohenzollern lässt sich prima der Energietank füllen. Das Restaurant bietet von 11.30-14h einen Train-STOPP-Lunch mit Geschwindigkeitsgarantie an: Innerhalb von 15 Minuten ist das Tagesgericht zum Festpreis von 6,90 Euro in der Regel draußen beim Gast", so Sabrina Temmermann, Servicekraft. Die Küche ist international, regional und mediterran zugleich. In einer Woche könnte es heißen: Lachssteak mit Kräuterkruste, Bandnudeln, Blattsalat sowie ein 0,2l Getränk. Für die perfekte Planung erhält der Gast sogar ein Vorschauheftchen, mit dem Tagesgericht-Programm für das nächste Vierteljahr.
Bankenviertel
Wer seine Mittagspause im China Haus (Möserstraße) verbringen möchte, tut gut daran, morgens das Frühstück ausfallen zu lassen. So kann das asiatische All-You-Can-Eat-Buffet optimal ausgenutzt werden. Für 6,90 Euro darf man von 12-15h die Hemdknöpfe zum Abspringen bringen. Fisch, Huhn, Rindfleisch, Erdnuss- und Süßsaure-Sauce, Gemüse, Rohkost, Bratnudeln, Reis, Obstsalat... Nur die Getränke gehen extra.
Günstig und sättigend ist das Mittagsangebot im Grand Café (Möserstraße). Das charmante Team hält vier verschiedene Nudelgerichte plus einen kleinen Salat für zusammen 4 Euro bereit. Da hat man beispielsweise die Auswahl zwischen Spaghetti mit Brokkoli und Tomaten-Sahnesauce oder Penne mit Steinpilzen, Speck und Tomaten-Sahnesauce oder Fussili mit Putenfleisch oder Gnocci mit Zucchini, Scampis und Tomatensauce.
Johannisstraße
Schnell, lecker, stresskompatibel: Döner macht den Arbeitsalltag schöner. Allerdings auch einsamer, wenn man nicht auf die Knoblauchsauce verzichten möchte... Ziemlich gut schmeckt das gefüllte Brötchen bei Mc Döner (Johannistraße) für drei Euro. Mit oder ohne scharf!
Das Balou (Seminarstraße) versteht etwas von Preispolitik. Vielleicht liegt es an der unmittelbaren Nähe zur Universität. Hier gehen Studenten und Professoren ein und aus, wenn ihnen mal nicht nach Mensa ist. Von der Riesencurrywurst bis zur Folienkartoffel können sich Preis und Portionsgröße durchaus sehen lassen. Das intellektuelle Flair gibt es umsonst obendrauf.
Einkaufsmeile
Wie nicht anders von der Fußgängerzonen zu erwarten, ist das Angebot erschlagend groß. Gelegentlich entscheidet man sich ganz bewusst für Pommes und Currywurst. Die beste Anlaufstelle heißt passend Schlaraffenland (Neumarkt). Zwischen 12-14h stehen hier die Bürobienen mit einem Zettel in der Hand und bestellen eine Runde zum Mitnehmen für die Kollegen.
In der Kamp-Promenade macht die Mittagspause beim Wok-Express am meisten Spaß. Im kleinen Glaskasten ist immer ordentlich Rabazamba angesagt. Studenten und Mitarbeiter der Kamp-Promenade erhalten 15 Prozent Rabatt. Und wer ganz lieb fragt, kriegt einen großen Schwung Süßsaure-Sauce extra.
Viele bekannte Adressen sind in der Großen Straße angesiedelt: Extrablatt, Nordsee, Gameiro... Was vielleicht noch nicht jeder kennt: im L&T Restaurant gibt es ab 12h neben dem Mittagstisch auch ein großes Salatbüffet. So stellen sich Figurbewusste für 4,70 Euro einen kleinen und 6,90 Euro einen großen Teller zusammen. Kulinarische Bereicherung erfuhr übrigens jüngst die L+T Markthalle. Dort bringt jetzt die Crêperie Heitmann delikates Hüftgold in Umlauf.
Der Nikolaiort gilt als absoluter Kommunikationsmittelpunkt in der Mittagspause. Zeigt sich die Sonne von der besten Seite, bequatschen Kollegen und Geschäftspartner in den Straßenbistros wichtige Belange des Arbeitsalltages. Spezielle Angebote im mittleren Preissegment gibt es hier beispielsweise bei Café & Bar Celona (wechselnde Gerichte und 0,2l Getränk für 5,95 Euro), Pizza Hut (verschiedene Pizzen, Pasta, Salate und 0,3l Getränk für 5,90 Euro) oder im Riva (wechselnder Mittagstisch mit Softdrink für 5,55 Euro).
Altstadt
Abseits des großen Trubels lädt das italienische Restaurant Tristan (Hegerstraße) zum Mittagstisch. Hier versteckt sich ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis: mittags verlangt Besitzer Franco Spinello für ausgewählte Pizzen nur 2,90 Euro: Man kann zwischen Margarita, Salami-, Schinken- oder Championpizza wählen." Außerdem stehen wechselnde Nudelgerichte plus Salat für 4,90 Euro auf der Mittagskarte.
Zweiter Geheimtipp ist das Bistro de la Cameleer (Bierstraße). In den Geschmacksrichtungen würzig, scharf und teuflisch pusten arabische Gerichte wie Falafel und Halloumi die Gedanken an ungeliebte Arbeitskollegen aus dem Kopf. Je nach Arbeitsklima kann mit oder ohne Knoblauch bestellt werden - auf jeden Fall gibt es zur Rechnung immer ein wenig Pfefferminz dazu.
Wer Gaumen und Seele etwas Gutes tun möchte, gönnt sich ein Mittagsessen bei Schinken Gerdes. Im liebevoll dekorierten Fachgeschäft serviert Klaus Gerdes deftige Eintöpfe: Montags Schnippelbohneneintopf, dienstags Linsensuppe, mittwochs Gulaschsuppe und donnerstags Kartoffelsuppe. Freitags ist Chili con Carne dran und samstags Erbsensuppe. Kostet alles 2,80 Euro pro Portion. An der vier Meter langen Tafel sitzt dann der Student neben dem Rentner und alle unterhalten sich miteinander."
Bahnhofsvorplatz
Im Advena Hotel Hohenzollern lässt sich prima der Energietank füllen. Das Restaurant bietet von 11.30-14h einen Train-STOPP-Lunch mit Geschwindigkeitsgarantie an: Innerhalb von 15 Minuten ist das Tagesgericht zum Festpreis von 6,90 Euro in der Regel draußen beim Gast", so Sabrina Temmermann, Servicekraft. Die Küche ist international, regional und mediterran zugleich. In einer Woche könnte es heißen: Lachssteak mit Kräuterkruste, Bandnudeln, Blattsalat sowie ein 0,2l Getränk. Für die perfekte Planung erhält der Gast sogar ein Vorschauheftchen, mit dem Tagesgericht-Programm für das nächste Vierteljahr.
Bankenviertel
Wer seine Mittagspause im China Haus (Möserstraße) verbringen möchte, tut gut daran, morgens das Frühstück ausfallen zu lassen. So kann das asiatische All-You-Can-Eat-Buffet optimal ausgenutzt werden. Für 6,90 Euro darf man von 12-15h die Hemdknöpfe zum Abspringen bringen. Fisch, Huhn, Rindfleisch, Erdnuss- und Süßsaure-Sauce, Gemüse, Rohkost, Bratnudeln, Reis, Obstsalat... Nur die Getränke gehen extra.
Günstig und sättigend ist das Mittagsangebot im Grand Café (Möserstraße). Das charmante Team hält vier verschiedene Nudelgerichte plus einen kleinen Salat für zusammen 4 Euro bereit. Da hat man beispielsweise die Auswahl zwischen Spaghetti mit Brokkoli und Tomaten-Sahnesauce oder Penne mit Steinpilzen, Speck und Tomaten-Sahnesauce oder Fussili mit Putenfleisch oder Gnocci mit Zucchini, Scampis und Tomatensauce.
Johannisstraße
Schnell, lecker, stresskompatibel: Döner macht den Arbeitsalltag schöner. Allerdings auch einsamer, wenn man nicht auf die Knoblauchsauce verzichten möchte... Ziemlich gut schmeckt das gefüllte Brötchen bei Mc Döner (Johannistraße) für drei Euro. Mit oder ohne scharf!
Das Balou (Seminarstraße) versteht etwas von Preispolitik. Vielleicht liegt es an der unmittelbaren Nähe zur Universität. Hier gehen Studenten und Professoren ein und aus, wenn ihnen mal nicht nach Mensa ist. Von der Riesencurrywurst bis zur Folienkartoffel können sich Preis und Portionsgröße durchaus sehen lassen. Das intellektuelle Flair gibt es umsonst obendrauf.
Einkaufsmeile
Wie nicht anders von der Fußgängerzonen zu erwarten, ist das Angebot erschlagend groß. Gelegentlich entscheidet man sich ganz bewusst für Pommes und Currywurst. Die beste Anlaufstelle heißt passend Schlaraffenland (Neumarkt). Zwischen 12-14h stehen hier die Bürobienen mit einem Zettel in der Hand und bestellen eine Runde zum Mitnehmen für die Kollegen.
In der Kamp-Promenade macht die Mittagspause beim Wok-Express am meisten Spaß. Im kleinen Glaskasten ist immer ordentlich Rabazamba angesagt. Studenten und Mitarbeiter der Kamp-Promenade erhalten 15 Prozent Rabatt. Und wer ganz lieb fragt, kriegt einen großen Schwung Süßsaure-Sauce extra.
Viele bekannte Adressen sind in der Großen Straße angesiedelt: Extrablatt, Nordsee, Gameiro... Was vielleicht noch nicht jeder kennt: im L&T Restaurant gibt es ab 12h neben dem Mittagstisch auch ein großes Salatbüffet. So stellen sich Figurbewusste für 4,70 Euro einen kleinen und 6,90 Euro einen großen Teller zusammen. Kulinarische Bereicherung erfuhr übrigens jüngst die L+T Markthalle. Dort bringt jetzt die Crêperie Heitmann delikates Hüftgold in Umlauf.
Der Nikolaiort gilt als absoluter Kommunikationsmittelpunkt in der Mittagspause. Zeigt sich die Sonne von der besten Seite, bequatschen Kollegen und Geschäftspartner in den Straßenbistros wichtige Belange des Arbeitsalltages. Spezielle Angebote im mittleren Preissegment gibt es hier beispielsweise bei Café & Bar Celona (wechselnde Gerichte und 0,2l Getränk für 5,95 Euro), Pizza Hut (verschiedene Pizzen, Pasta, Salate und 0,3l Getränk für 5,90 Euro) oder im Riva (wechselnder Mittagstisch mit Softdrink für 5,55 Euro).
Altstadt
Abseits des großen Trubels lädt das italienische Restaurant Tristan (Hegerstraße) zum Mittagstisch. Hier versteckt sich ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis: mittags verlangt Besitzer Franco Spinello für ausgewählte Pizzen nur 2,90 Euro: Man kann zwischen Margarita, Salami-, Schinken- oder Championpizza wählen." Außerdem stehen wechselnde Nudelgerichte plus Salat für 4,90 Euro auf der Mittagskarte.
Zweiter Geheimtipp ist das Bistro de la Cameleer (Bierstraße). In den Geschmacksrichtungen würzig, scharf und teuflisch pusten arabische Gerichte wie Falafel und Halloumi die Gedanken an ungeliebte Arbeitskollegen aus dem Kopf. Je nach Arbeitsklima kann mit oder ohne Knoblauch bestellt werden - auf jeden Fall gibt es zur Rechnung immer ein wenig Pfefferminz dazu.
Wer Gaumen und Seele etwas Gutes tun möchte, gönnt sich ein Mittagsessen bei Schinken Gerdes. Im liebevoll dekorierten Fachgeschäft serviert Klaus Gerdes deftige Eintöpfe: Montags Schnippelbohneneintopf, dienstags Linsensuppe, mittwochs Gulaschsuppe und donnerstags Kartoffelsuppe. Freitags ist Chili con Carne dran und samstags Erbsensuppe. Kostet alles 2,80 Euro pro Portion. An der vier Meter langen Tafel sitzt dann der Student neben dem Rentner und alle unterhalten sich miteinander."

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