Festivaltagebuch/Nordschleifenreport
Zum 25-jährigen Jubiläum von Rock am Ring gab es einen vierten Festivaltag extra und bombastisches Wetter obendrauf. Das STADTBLATT war vor Ort und hat die musikalischen Acts ausgecheckt.
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Freitag, 4.6.
Geil, geil, geil – so das qualifizierte journalistische Urteil zum Auftritt von Airbourne. Die Australier haben die längste Anreise in Kauf genommen, um auf der Centerstage eine wahre Hardrock-Bombe in die Luft gehen zu lassen. Noch vor zwei Jahren durften sie in der Eifel übrigens nur die Clubstage bespielen. Und schon da kletterte Joel O’Keeffee die Bühnenkonstruktion hoch, um in luftiger Höhe seine Gitarre zu kitzeln. Auf der Centerstage kommt das dann noch mal gewaltiger. Fazit: Lange Haare, harter Rock und volles Haus.

Der wahrscheinlich sexieste Lockenkopf bei Rock am Ring: Zack De La Rocha, Frontman von Rage Against The Machine. Die Headliner des zweiten Tages enttäuschen nicht. Absolute Abgeh-Attacke bei „Killing In The Name“ und „Bombtrack“. Gemunkelt wird allerdings von einem schlechten Sound in den hinteren Zuschauerreihen...
Tagesabschluss: Jan Delay auf der Alternastage. Selten so viel geschmunzelt, getanzt und Spaß gehabt. Der ein oder andere kannte seine Witzchen vielleicht noch von Vorgängerkonzerten, aber dieser deutsche Jung würde einem auch beim Vorlesen der Tageszeitung zum Lachen bringen. Da fällt man anschließend glücklich, verschwitzt und erschöpft ins Zelt.

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