Merel Neuheuser
Merel Neuheuser
Beim STADTBLATT seit: wenigen Wochen

Funktion/Aufgaben: Freie Autorin

Ich bin: ein Rudeltier, verliebt in meinen Kleiderschrank, notorische Schlüsselsucherin, zeitschriftensüchtig, Hobby-Analytikerin, nachtaktiv, tagaktiv, extrem schnell zu be-geistern und folglich schwer von einer Idee abzubringen, launisch und dadurch immer für eine Überraschung gut!

Ich bin nicht: pünktlich, durchorganisiert und damenhaft.

Ich schreibe, weil: Ich meine Nase gern in neue Geschichten stecke, ich gar nicht so viel reden kann wie ich manchmal loswerden will und mich wie ein Schneekönig über gelungene Ausdrücke freuen kann.

Mein blödester Tippfehler: Ich hatte hier noch nicht viel Zeit ihn zu präsentieren. Ansonsten habe ich einst eine Hausarbeit mit grammatikalisch falschem Titel eingereicht und meine Finger tippen andauernd automatisch „schrieben“ statt „schreiben“.

Früher dachte ich: Papa kann Licht und Dunkelheit zaubern.

Heute weiß ich: Ein Lichtschalter vereinfacht das Ganze enorm.

Lieblingswort: Vermutlich „Unentschlossenheit“, daher: „Wunderbar“, „derbe“ und „aber...“

Lieblingsrubrik: Leute, Theater, einkaufen, clubbing

Blick aus meinem Fenster: auf den wohl schönsten Wildgarten inmitten Osnabrücks und rauchende Mitbewohner.

Auf meinem Schreibtisch: Liebevoll zusammengestellte Unordnung, die auf baldige Verarbeitung jeglicher Art wartet.

Diese Stadt braucht: Eine noch breitere Vielfalt und Qualitätssteigerung durch mehr Konkurrenz und mehr individuelle Geschäfte. Außerdem ein indonesisches Restaurant und einen „Daniels“-Shop.

Diese Stadt braucht nicht: noch mehr Damen und Herren in blauen Anzügen mit biederem Halstuch, die die kurzweilige Freiheit meines treudoofen, kleinen Hundes mit harten Strafen ahnden.